Imerslund-Gräsbeck-Syndrom (IGS)

Quelle: LaboklinVorkommen

bei: Border Collie und Beagle

 

Das Imerslund-Gräsbeck-Syndrom (IGS) ist gekennzeichnet durch die Malabsorption von Vitamin B12 aus der Nahrung.

Der chronische Cobalamin-Mangel führt zu Veränderungen im Blutsystem (wie beispielsweise Makrozytäre Anämie) und neurologischen Ausfällen aufgrund irreversibler Schädigungen des Gehirns und Nervensystems.

 

IGS kann durch eine frühzeitige und regelmäßige Substitution von Vitamin B12 therapiert werden.

 

IGS gibt es wahrscheinlich schon lange, der Gendefekt ist seit 2005 bekannt und der Test ist nun endlich verfügbar.

 

Unbehandelte Hunde sind oft richtig krank und sterben vorzeitig.

Aufgrund des Vorkommens von Hunden, die die Erbanlage für IGS tragen, und dem ungewollten Auftreten von kranken Hunden hat der BCD im Herbst 2014 das Testen auf IGS für alle neuenZuchthunde zur Pflicht gemacht.

 

Allen Züchtern wird außerdem empfohlen, alle bereits in der Zuchtstehenden Tiere ebenfalls testen zu lassen.

 

Die (versehentliche) Verpaarung von zwei Träger-Hundensoll auf jeden Fall vermieden werden.

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